Putin verkündete Beitritt der vier neuen Gebiete zu Russland

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte am Freitag im Kreml, dass die Einwohner der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie der Gebiete Cherson und Saporoschje ein gemeinsames Schicksal mit Russland haben. Er forderte Kiew auf, die Kampfhandlungen unverzüglich einzustellen.

Im Großen Kremlpalast fand am heutigen Freitag eine Zeremonie zur Unterzeichnung von Abkommen über den Beitritt der vier neuen Gebiete in die Russische Föderation statt. Auf dem Roten Platz in Moskau ist anschließend eine große Kundgebung geplant.

Nachdem Putin die Verträge unterzeichnet hat, werden sie dem russischen Verfassungsgericht, der Staatsduma und dem Föderationsrat vorgelegt. Die nächste Sitzung des Föderationsrates ist für den 4. Oktober geplant.

Wladimir Putin hatte bereits im Februar die Unabhängigkeit der Volksrepubliken Donezk und Lugansk (DVR und LVR) anerkannt und eine militärische Sonderoperation in der Ukraine begonnen. Er begründet das Vorgehen mit dem Schutz der dortigen Zivilbevölkerung vor Angriffen ukrainischer Nationalisten. Am Donnerstag unterzeichnete er Dekrete zur Unabhängigkeit der Gebiete Cherson und Saporoschje.

Kilometerlange Ausrüstung auf dem Weg nach den neuen Territorien


Ab 00:00 Uhr am 1. Oktober darf Russland vernichtend auch mit Atomwaffen zurückschlagen, wenn sogar nur eine Granate in Richtung Donbass abgefeuert wird

Wie ein Damoklesschwert hängt sie über dem Westen: die Angst vor einem Atomschlag aus Russland. Ab 00:00 Uhr am 1. Oktober könnte Putin eine Rechtfertigung für einen solchen Einsatz haben.

Atomwaffen gegen die Ukraine: Einsatz von taktischen Atomwaffen denkbar

Russland hat für die Verteidigung des eigenen Territoriums neben konventionellen Waffen auch Atomwaffen in seinem Arsenal. Sollten die neuen russische Gebiete nach den „Referenden“ angegriffen bzw. beschossen werden, könnte es zu einem Atomwaffeneinsatz kommen. Jeglicher Versuch der Ukraine, ihre Gebiete zurückzuerobern, könnte dann als direkter Angriff auf Russland gewertet werden, wie Newsweek schreibt.

Putins neue Nukleardoktrin – Russischer Atomwaffeneinsatz “wäre das Ende” für den Westen bzw. USA und die NATO

Selbst bei dem seit 24. Februar noch so umstrittenen Thema „Ukraine-Krieg“, den Plänen für einen vom Westen geführten Proxy-Krieg gegen Russland geben sich russische Politiker neuerdings gelassener. So etwa der ehemalige Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates Andrej Kokoschin. Der Zivilist Kokoschin galt im übrigen als möglicher Nachfolger von Marschall Igor Sergejew im Amt des russischen Verteidigungsministers. In Washington wisse man, dass Russland noch sehr lange, mindestens bis Ende dieses Jahrhunderts eine große Menge Nuklearsprengköpfe für den interkontinentalen Einsatz bereit halte – selbst wenn so mancher Gefechtskopf wegen Überalterung oder aus anderen Sicherheitsgründen aus dem Verkehr gezogen werden müsse. Aber:

Kokoschin: „Wenn jemand einen Warnschlag oder Erstschlag gegen uns ausführt, werden wir immer noch im Gegenschlag die größten Städte im Westen, in den NATO-Staaten und in den USA vernichten können. Vergessen Sie nicht, dass wir auch noch eine große Menge taktisch-operativer Nuklearwaffen besitzen, die unter bestimmten Bedingungen auch das Territorium der Vereinigten Staaten zu erreichen imstande sind.“

„Es mag einem gefallen oder nicht – aber es ist eine Tatsache, dass das einzige Tribut einer Großmacht, das Russland geblieben ist, in seiner katastrophal auseinanderfallenden Atommacht besteht. – Im ABM-Vertrag haben sich zwei Großmächte verabredet, dass die eine die andere vernichten kann. Für Russland ist es außerordentlich wichtig, dass die USA sich darüber im klaren sind, dass Russland die Vereinigten Staaten zerstören kann. Wenn – zeitgleich mit der abnehmenden Atommacht Rulands – die USA ein System einführen, das theoretisch eine Anti-Raketen-Verteidigung ermöglicht, bedeutet das aus der Perspektive russischer Politiker, dass Russland gewaltig an internationaler Autorität verlieren würde.“

Wie würde heute ein Atomkrieg aussehen?

Strategische Atomwaffen sind für den Einsatz gegen Städte gedacht. „Sie können aber auch gegen sehr grosse und wichtige Militäreinrichtungen wie Stützpunkte und Marinestreitkräfte auf See eingesetzt werden“, erklärt Militärexperte Herzog.

Taktische oder nicht-strategische Waffen hingegen sind Waffen mit geringer Sprengkraft, die auf dem Schlachtfeld als „Kräfteausgleich“ eingesetzt werden können, um einen Konflikt zu entscheiden. Russland verfügt über schätzungsweise 1900 taktische Atomwaffen.

Welche Konfliktszenarien sind möglich?

Sollte Russland beschliessen, die Ukraine oder ein anderes Land, das zur Unterstützung der ukrainischen Regierung eingreift, nuklear anzugreifen, wird es wahrscheinlich eher taktische Atomwaffen auf dem Schlachtfeld einsetzen als grosse strategische Sprengköpfe. Denn die könnten von den USA als direkter Angriff auf die Nato interpretiert werden, sagt der Forscher Alexander Bollfrass vom CSS der ETH Zürich.

Bei einem gross angelegten Angriff bestünde die Gefahr, dass die Abschreckungskräfte der Nato-Verbündeten aktiviert werden, so Bollfrass. Der Einsatz taktischer Nuklearwaffen würde es der russischen Armee ermöglichen, militärisch strategische Punkte in der Ukraine (z.B. Flugplätze) zu zerstören oder eine deutliche politische Botschaft an die ukrainische Regierung zu senden, indem sie Sprengköpfe direkt auf Raketen montiert, die sie bereits einsetzt.

Neben den vorsätzlichen Angriffen ist auch das Risiko von Unfällen zu bedenken, das beim Transport von Atomsprengköpfen oder bei Kämpfen in der Nähe von Atomkraftwerken steigt – wie bereits in der Nähe von Saporischschja der Fall, wo sich das grösste Atomkraftwerk Europas befindet: Die russische Armee wurde kürzlich beschuldigt, das Kraftwerk durch Beschuss von Gebäuden beschädigt zu haben, bevor sie es einnahm. Diese Tat stellt eine ernste Bedrohung für die Sicherheit ganz Europas dar.

Nukleare Spannungen und Waffen in Alarmbereitschaft erhöhen zudem das Risiko von Fehleinschätzungen und der Eskalation von Konflikten.

Welchen Schaden könnten die heutigen Atomwaffen anrichten?

Wenn Russland sein gesamtes Atomwaffenarsenal einsetzen würde, wäre ein Teil der Erde nicht mehr bewohnbar, sagt Herzog. Aber auch der Einsatz nur eines kleinen Teils dieses Arsenals hätte langfristig verheerende Folgen.

„Der atmosphärische Überdruck, der durch die Schockwelle der Nuklearexplosion verursacht wird, wäre in der Lage, ganze Gebäude in einer Entfernung von bis zu zehn Kilometern zu zerstören, ausser solche aus gehärtetem Stahlbeton“, erklärt er.

Hunderttausende Menschen könnten durch Trümmer oder einstürzende Gebäude sofort getötet oder verletzt werden. Ausserdem würde die Explosion sichtbare, infrarote und ultraviolette Lichtwellen erzeugen, die sich zu einer Art grossem, sehr heissem Feuerball verbinden würden, der Verbrennungen dritten Grades in einem noch grösseren Radius als die Explosionsschäden verursachen könnte.

Die kontaminierte Bevölkerung wäre dann mit dem radioaktiven Fallout konfrontiert, der Tumore und Geburtsfehler verursachen kann.

Welche Risiken bestehen für den Rest der Welt?

Mit der heutigen Atomwaffentechnologie ist es möglich, ganze Metropolen und Landstriche auch über grosse Entfernungen hinweg auszulöschen. „Jede grössere Stadt in den USA ist potenziell eine halbe Stunde von der Zerstörung entfernt, jede grössere Nato-Stadt in Europa ist in etwa zwanzig Minuten mit einer ballistischen Rakete erreichbar“, sagt Herzog.

Die Schweiz und Österreich sind aufgrund ihrer Neutralität weniger gefährdet, aber die Auswirkungen der Strahlung könnten in ganz Kontinentaleuropa enorm sein und wären mit denen einer Kernschmelze in einem Kernkraftwerk vergleichbar, so der Forscher.

Vom Weissen Haus bis hin zum Yellowstone-Vulkan: Die Weltuntergangsrakete RS-28 „Sarmat“ kann nicht gestoppt werden

Am 22. Mai veröffentlichte der Chef von Roskosmos, Dmitri Rogosin, ein Video vom Raketentestgelände Kamtschatka Kura. Auf diesen Frames war ein riesiger Krater durch den Treffer eines der Trainingsblöcke der schweren Interkontinentalrakete Sarmat deutlich sichtbar.

Mit einer nuklearen Ladung wird ein solcher Krater anstelle des Objekts (geographischen Objekts) des Feindes … Nun, sehr groß, sehr tief und radioaktiv. Und nicht nur eine, sondern genau so viel, wie die stärkste Atomrakete der Welt auf das Territorium eines erbitterten Feindes liefern wird. Und wir werden bald fast fünfzig solcher Sarmaten im Kampfdienst haben. Es bleibt nur, den Aggressoren zu raten, höflicher mit Russland zu sprechen. – Dmitri Rogosin, Generaldirektor der Roscosmos State Corporation.

Im Falle eines Befehls für einen Atomschlag werden Sarmat-Raketen nicht allein eingesetzt. Zusammen mit ihnen wird der Startbefehl der mobilen Komplexe Yars und Topol-M, der seegestützten Raketen Bulava und Sineva sowie der ballistischen Siloraketen UR-100N UTTH und R-36M2 erhalten. Die Gesamtzahl der ballistischen Raketen in einer Salve kann zweieinhalbhundert erreichen. Dies wird ausreichen, um nicht nur militärische Einrichtungen und Städte in den Vereinigten Staaten, sondern auch alle Länder Kontinental- und Inseleuropas auszulöschen. Sobald die Elektronik den Fall von Sprengköpfen und die Umsetzung des Flugprogramms aufzeichnet, können die zweite und dritte Staffel ballistischer Raketen gegen den Feind eingesetzt werden.

In 106 Sekunden in Berlin: Atomwaffen-Drohung gegen Deutschland im russischen TV

In einer Talkshow im russischen Staatsfernsehen zeigte ein Gast, wie russische Atomwaffen angeblich innerhalb von 106 Sekunden Berlin erreichen könnten. Das russische Staatsfernsehen diente Kreml-Chef Wladimir Putin schon lange Zeit vor dem eskalierten Ukr@ine-Konflikt als Propagandamedium. Wie Daily-Beast-Kolumnistin Julia Davisberichtete,wurde Deutschland zudem eine Rückkehr zur nationalsozialistischen Ideologie attestiert. Die Journalistin arbeitet für die US-Medienplattform, ist spezialisiert auf die Analyse der russischen Medienlandschaft und Gründerin von „Russian Media Monitor“.

In 106 Sekunden sollen Atomwaffen Berlin treffen können

Auf dem staatlichen Nachrichtenkanal Rossija 1 sprach ein Talkshow-Gast Deutschland laut „Russian Media Monitor“ vom Einsatz von Atomwaffen. Auf einer Grafik wurde in der Sendung gezeigt, wie russische Raketen, besetzt mit Atomsprengköpfen, innerhalb von 106 Sekunden Berlin erreichen könnten. Das beweist das von „Russian Media Monitor“ zur Verfügung gestellte und transkribierte Videomaterial.

„Sie müssen sich dieses Bild anschauen. Zählt die Sekunden! Können sie das?“, heißt es in dem Video. Weiter äußerte der Talkshow-Gast: „Sie verstehen es anders nicht!“

Russlands neue Interkontinentalrakete kann angeblich weltweit Ziele erreichen

Unlängst testete Russland inmitten des Ukraine-Kriegs eine neue Interkontinentalrakete. Es handelt sich um eine Sarmat-Rakete, die der Nato unter dem Codenamen „SS-X-30 Satan 2“ bekannt ist. Die russische Rakete ist die weltweit größte Interkontinentalrakete. Gegenüber dem Spiegel sagte ein Experte: „Im Grunde könnte man so eine Rakete zum Mond schicken.“

Die Rakete, die bereits diesen Herbst an die russischen Nuklearstreitkräfte ausgeliefert wurde, kann zudem auch Hyperschallwaffen tragen. Diese zeichnen sich durch ihre Geschwindigkeit und ihre Manövrierfähigkeit aus. Wladimir Putin sagte laut Deutscher Presse-Agentur bezüglich der Rakete: Die Waffe zwinge „jene zum Nachdenken, die im Feuereifer einer abgebrühten, aggressiven Rhetorik versuchen, unser Land zu bedrohen“. Angeblich soll sie Ziele weltweit anvisieren können.

 

Der GPS-Mythus: Wohin fliegt die NATO-Rakete ohne GPS-Navigation?

Seit 2016 funktioniert GPS um den Kreml herum nicht

Es scheint wie wenn die Russen den GPS-Empfang um den Kreml herum in Moskau absichtlich verändern, denn die Koordinaten werden nicht richtig angezeigt. Wer ein Navi verwendet, wie zum Beispiel Taxifahrer, hat diese „Anomalie“ gemerkt.

Benutzer der GPS-Funktion haben in den letzten Jahren auf den sozialen Medien sich darüber beschwert, denn wenn sie sich in der Nähe des Kreml befinden, hört die Funktion auf oder es werden die Koordinaten von Moskaus Vnukovo Flughafen gezeigt, 29 Kilometer weit vom Stadtzentrum entfernt.

Ein Offizieller mit Wissen über die russischen Sicherheitssysteme hat der Zeitung Vedomosti erzählt, das Gerät im Kreml könnte ähnlich wie “Shipovnik AERO” sein, ein System zur elektronischen Kriegsführung vom Verteidigungsministerium entwickelt.

Das Shipovnik-System generiert ein starkes Störsignal, welches komplett die Kontrollsignale für eine Drohne unterdrückt und sie durch eigene Steuersignale ersetzt. Das System verändert völlig die Koordinaten und so fliegt eine Drohne ganz woanders hin.

Die Russen sind ja bekanntlich Experten in der elektronischen Kriegsführung und technisch dem Westen weit voraus. Ich meine, die Verhinderung von Überflüge durch Drohnen ist sicher ein Grund. Nicht nur wegen unerwünschter Aufnahmen aus der Luft, sondern weil sie eine Bombe abwerfen könnten.

Man muss aber wissen, auch die sogenannten Smart-Bomben, die Marschflugkörper und die Interkontinentalraketen des Westens, finden ihr Ziel durch den Empfang der GPS-Signale und rechnen die eigene Position und die Koordinaten des Ziels aus.

Das könnte heissen, der Kreml schützt sich gegen den Angriff dieser Waffen, in dem er unsichtbar wird, bzw. die Geschosse ins 29 Kilometer entfernte Flughafengelände von Vnukovo umleitet und dort einschlagen lässt.

Man kann selbstverständlich jeden anderen Ort kurzfristig simulieren und den Feind so täuschen. Sogar den Abschusspunkt und die Waffe wie einen Bumerang zurückschicken, grins.

Die Russen haben ein eigenes „Globales Satellitennavigationssystem“ (GLONASS), das vom Verteidigungsministerium betrieben und finanziert wird, und benutzen nicht das amerikanische GPS, das im Kriegsfall übrigens ebenfalls die Koordinaten verändert.

Sind USA und NATO ohne GPS blind?

Ein Kommentar vom User Berkut24: „Es geht nicht einmal darum, die Satellitenkonstellation wiederherzustellen, sondern alles und jedes durch elektronische Kriegssysteme und Streiks auf Kommunikations-, Kommunikations- und Radarsysteme zu unterdrücken. Der Krieg wird eine oder zwei Stunden dauern. Jeder wird mit dem kämpfen, was er hat. Niemand wird Zeit haben, etwas wiederherzustellen.

Jeder Befehlshaber, jeder Schiffskommandant, jeder CP hat im Kriegsfall Pakete. Alle Szenarien werden registriert und je nach internationaler Situation rechtzeitig durch neue ersetzt. Die Führung des Verteidigungsministeriums und das ganze Land sind sich bewusst, dass niemand in der Lage sein wird, etwas zu befehlen und zu korrigieren. Daher wird der Krieg von dem gewonnen, der jetzt ein nachdenklicheres Szenario hat. Ich sage Ihnen dies als zertifizierter Spezialist.

Die Mindestflugzeit zu Zielen in unserem Gebiet beträgt 2 Minuten. Maximal – 20-30 Minuten. Während dieser Zeit reicht es nicht aus, die Truppen zu führen – niemand hat Zeit, von der Führung zum Zentralkommandokomitee zu gelangen. Wie können die Generäle und der Präsident in dieser Zeit zum fliegenden KP gelangen und Zeit haben, in eine sichere Entfernung zu fliegen? Auf keinen Fall! Sie haben nur Zeit, eine politische Entscheidung zu treffen und auf dieser Grundlage allen Kommandanten „Open package No. …“ zu befehlen. Alle. Danach ist alles nach dem Szenario. Und nach den Treffern werden sich alle Konfliktparteien fühlen, die Asche abschütteln, die Melodie im Takt des Geigerzählers pfeifen und versuchen zu verstehen, was vom früheren Luxus übrig bleibt. Was ist die Wiederherstellung der Satellitenkonstellation ?!

Berkut24: “Wir haben einen Sprengkopf für alle NATO-Länder mit einer Reserve. Vergessen Sie nicht die taktischen Atomwaffen sowie die Möglichkeit konventioneller Waffenangriffe auf Kernkraftwerke, Chemiefabriken, Atomwaffenlager usw. Die Amerikaner sind sich auch der Möglichkeit unseres Streiks gegen die tektonischen Verwerfungen der Erdkruste bewusst…“ – Ende des Zitats.

Von Morpheus

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